März 01, 2012

Tagewerk

"Schlaf wird überschätzt" - find ich auch. Ich habe mich daran gewöhnt, nicht mehr als drei Stunden am Stück zu schlafen. Zu den Bestzeiten, die auch schon ein Jahr her sind, waren es sechs Stunden am Stück.
Und so macht es mir auch kaum etwas aus, zwischen sechs und sieben Uhr am Morgen aufzustehen. Ich habe mich an diese immer währende Grundmüdigkeit seit vier Jahren einfach gewöhnt, denke ich.
Und heute wieder habe ich gemerkt, was man alles so schafft, wenn man früh aufsteht. Gefrühstückt, duschen, windeln, spielen, nähen, spielen, Geschirrspüler ausräumen, Wäsche zusammenlegen... usw. Ich schaue irgendwann auf die Uhr da mein Magen knurrt und es ist noch lange nicht Mittag. Ich habe mir ein zweites Frühstück angewöhnt. Das halt ick sonst nicht aus bis zum Mittagessen. Und schwuppdiwupp herrscht hier Ordnung, Kind B gluckst fröhlich, der Zu-Nähen-Stapel ist kleiner und der Shop wieder auf dem neuesten Stand und ich finde mich dezent gelangweilt neben meinem Mittagschlaf haltendem Kind wieder. Hmm.
Aber, hehe, zum Glück wartet noch dieses große Knäuel "Brombeerfarbener" Wolle die zu einem Pullover verarbeitet werden möchte.
Was ist nur aus mir geworden? Ich kann wirklich kaum noch still sitzen. Dann würde ich vermutlich auch einfach einschlafender Weise umkippen.
Nein, so ist alles schick, so gefällt es mir.

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